Reiseberichte Burma November 2012

11. Tag / Pyin Oo Lwin

Heute wollen beide Brigittes und ich zum Botanischen Garten. Laut meinem Reiseführer dient der Botanische Garten oft als Kulisse für einheimische Werbe-und Filmaufnahmen. Er wurde bereits 1917 von 4000 türkischen Kriegsgefangenen am Kandawgyi-See angelegt.

Wir nehmen wieder die Pferdekutsche, Preis 3000 Kyat.

Eintritt im Botanischen Garten: 5 USD.

Wir bekommen einen Plan ausgehändigt, aber dank der Ausschilderung können wir uns auch so orientieren.

 Wir lassen uns treiben und bummeln durch den Park, der sehr schön angelegt ist.

Irgendwann entdecken wir den Steingarten incl. des Fossilienmuseums. Ein älterer Herr macht einen kleinen Rundgang mit uns und erklärt uns etwas zu den Steinen. Es gibt ganz viel versteinertes Holz. Wunderschön und sehr sehenswert!

Irgendwann finden wir das Highlight des Parks, den Bambuspark.  Bambus ist in Burma weit verbreitet und er kommt mit 100 Arten häufiger vor als in irgendeinem anderen Land außerhalb Chinas.

 Dann sehen wir die Takins. Die Tiere stammen ursprünglich aus dem Himalaya und lassen sich gerne von uns mit dem Kohl füttern, der in Bergen neben den Käfiganlagen liegt.

Nachdem wir die Tiere ausgiebig bestaunt haben, gehen wir durch den Vogelpark. Leider fängt es an zu regnen, so dass wir uns einen Unterstand suchen müssen. Vorher aber sehe ich noch den Nationalvogel von Burma, den Pfau.

Der Regen scheint nicht aufhören zu wollen und so entscheiden wir uns, durch den Regen zum Café im Park zu rennen. Im Café/Restaurant bestellen wir uns gebratene Cashewnüsse, Pommes und Frühlingsrollen mit süß-saurem Dip. Es schmeckt alles köstlich.

Leider bleibt das Wetter durchwachsen und wir entscheiden erst mal mit der Pferdekutsche zurück zum Hotel zu fahren. Von dort aus nehmen wir noch mal die Kutsche, um zum Markt zu fahren.

Wir bummeln noch mal über den Markt, Brigitte kauft sich einen Longhi, um sich aus dem Stoff zu Hause etwas anderes Schönes zu nähen.  Longhi heißt der „Rock“, den die Burmesen tragen.

Auf dem Markt gibt es buchstäblich alles zu kaufen: Kleidung, Lebensmittel, Kosmetikartikel, Haushaltswaren…In einem Gang entdecken wir auch Frauen an Nähmaschinen.

Und es gibt jede Menge zu essen, entweder in kleinen Restaurants oder an Garküchen zum Mitnehmen.

Nach dem Bummel über den Markt gehen wir in das „Golden Triangle Restaurant and Bakery“. Hier waren Brigitte und ich am Vortag schon und hier lassen wir es uns im gemütlichen Ambiente schmecken. Ich bestelle mir eine vegetarische Pizza, die ich sehr genieße.

Anschließend fahren wir ins Hotel zurück, natürlich wieder mit der Kutsche für 3000 Kyat.

29.5.13 10:42

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